ZUR KRITIK DER AFD AM PETRINUM

DER REALITÄT INS AUGE SEHEN

Das Diskreditieren des Kollegiums des Gymnasium Petrinum durch die kleine Anfrage der AfD Landtagsfraktion ist schlichtweg eine Farce. Eine Auseinandersetzung mit dem politischen Zeitgeschehen muss selbstverständlich auch in einer Schule und in deren Fachunterricht und Gremien stattfinden. Verantwortungsvolle Schulen machen das!
Insbesondere auch dann, wenn Veranstaltungen in den eigenen Räumlichkeiten stattfinden. Dass die Formulierungen in der betreffenden E-Mail rein im Konjunktiv gehalten wurden, wird sicher der aufmerksame Leser bemerkt haben.
Letztendlich ist jede Partei für ihren politischen Inhalt selbst verantwortlich. Wenn dieser in der Mehrheit nicht auf Akzeptanz der jüngeren Generation trifft, die mit offenen Augen durchs Leben läuft, ist das entweder gewollt oder an der Realität vorbei. Wenn die Kernthemen, wie z.B. die verfehlte Geflüchtetenpolitik, der Ausstieg aus der EU oder das Leugnen des Klimawandels nicht stumpf und unreflektiert hingenommen werden, muss man eben mit eben jener kritischen Auseinandersetzung rechnen! Dabei ist auch eine Demonstration vor einer öffentlichen Veranstaltung ein probates Mittel. Auch für Siebtklässler! Politisch interessierte junge Menschen werden auch ohne Einfluss von Schule, im Internet, schnell zahlreiche Einträge finden, die die AfD als „rechtspopulistische Partei mit rechtsextremen Tendenzen“ ausweist. Die Internetseite ‚netzpolitik.org‚ hat das am 19.01.2019 erstellte Verfassungsschutz-Gutachten veröffentlicht. In diesem werden  zahlreiche Verstösse gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung in der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und ihren Teilorganisationen dargestellt. Der Wunsch nach dem „formierten Volk“ funktionierte vielleicht bereits einmal in der Geschichte, wird sich aber ganz sicher nicht wiederholen, da auch die Mehrheit der heutigen Jugend aufgeklärter und sehr gut reflektiert durchs Leben läuft! Da kann man nur sagen: „Weiter so!“

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